Dr. med. dent. M.Sc. Strößner + Team Termin

Kieferorthopädie

Kosten und Kassenleistung

Wartebereich der Praxis in Weißenfels

Bei kaum einem Thema gibt es so viele Halbwahrheiten wie bei der Frage, was eine Zahnspange kostet und wer sie bezahlt. Hier steht, wie es tatsächlich geregelt ist.

Die KIG-Einstufung entscheidet

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt nicht nach Wunsch, sondern nach Befund. Dafür gibt es die kieferorthopädischen Indikationsgruppen, kurz KIG — eine Einteilung von 1 bis 5, die den Schweregrad einer Fehlstellung beschreibt. Festgelegt hat sie der Gemeinsame Bundesausschuss in seiner Kieferorthopädie-Richtlinie; sie gilt für alle gesetzlichen Krankenkassen gleichermaßen.

  • KIG 1 und 2 — leichte Fehlstellungen. Die Kasse zahlt nicht. Behandeln kann man trotzdem, dann als Privatleistung.
  • KIG 3 bis 5 — ausgeprägte Fehlstellungen. Die Kasse übernimmt die Regelversorgung.

In welche Gruppe ein Befund fällt, ist keine Ermessensfrage: Es wird gemessen, in Millimetern. Wir zeigen Ihnen die Messwerte und erklären, wie sie zustande kommen.

Bis 18 zahlt die Kasse, danach nur im Ausnahmefall

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt eine kieferorthopädische Behandlung, wenn sie vor dem 18. Geburtstag beginnt und mindestens KIG 3 vorliegt. Maßgeblich ist der Behandlungsbeginn, nicht das Ende: Wer vor dem 18. Geburtstag anfängt, bleibt auch danach in der Kassenleistung.

Bei Erwachsenen zahlt die Kasse nur bei schweren Kieferanomalien, die zusätzlich kieferchirurgisch behandelt werden müssen (§ 28 Abs. 2 SGB V). Das ist selten. Für alle übrigen erwachsenen Patientinnen und Patienten ist Kieferorthopädie eine Privatleistung.

Der Eigenanteil — und warum Sie ihn zurückbekommen

Auch bei einer Kassenbehandlung zahlen Sie zunächst mit: 20 Prozent der Kosten übernehmen Sie selbst. Diesen Anteil erstattet die Krankenkasse Ihnen vollständig zurück, sobald die Behandlung planmäßig abgeschlossen ist (§ 29 Abs. 2 und 3 SGB V).

Sind zwei oder mehr Kinder unter 18 gleichzeitig in Behandlung und leben im selben Haushalt, sinkt der Anteil für das zweite und jedes weitere Kind auf 10 Prozent.

Wichtig an dieser Regel: Das Geld kommt zurück — aber nur, wenn die Behandlung zu Ende geführt wird. Wer mittendrin abbricht, verliert den Eigenanteil. Das ist einer der Gründe, warum wir vorher so ausführlich über den Zeitraum sprechen.

Was zusätzlich kostet

Die Regelversorgung der Kasse ist funktional ausreichend. Manche Patientinnen und Patienten wünschen sich mehr — und das ist möglich, dann als Zuzahlung:

  • Aligner statt fester Spange
  • Zahnfarbene oder keramische Brackets statt Metall
  • Digitale Planung mit Simulation des Ergebnisses vor Behandlungsbeginn
  • Zusätzliche Reinigungstermine während der Behandlung

Alles davon ist freiwillig. Sie bekommen jede dieser Möglichkeiten schriftlich mit Preis, bevor irgendetwas beginnt — und die Kassenvariante bleibt immer wählbar.

Ratenzahlung

Kieferorthopädische Behandlungen ziehen sich über Jahre, die Rechnungen kommen aber nicht auf einen Schlag. Wo dennoch ein größerer Betrag zusammenkommt, ist eine Ratenzahlung über BFS health finance möglich — ab 25 Euro monatlich. Die Konditionen nennt Ihnen BFS vor Ihrer Zustimmung.

Wie eine Privatrechnung überhaupt entsteht, erklären wir ausführlich auf unserer Hauptseite: GOZ und private Abrechnung

Video

Kurz erklärt – aus unserer Praxis

Die Videos geben allgemeine Informationen und ersetzen keine individuelle Beratung; Behandlungsverlauf und -ergebnis hängen von den persönlichen Voraussetzungen ab. Alle Videos sind untertitelt. Mehr in der Mediathek und auf Instagram.

WhatsApp

Schreiben Sie uns vom Handy

QR-Code: WhatsApp-Chat mit unserer Praxis

Scannen Sie den Code mit der Kamera Ihres Handys. WhatsApp öffnet sich mit einer vorbereiteten Nachricht an unsere Praxis.

Wir antworten zu den Sprechzeiten. Bei akuten Schmerzen rufen Sie bitte an: 03443 339 65 54.

Partnerprogramm – Straumann Group

Immediacy Center of Excellence

Das „Immediacy Center of Excellence“ ist ein Programm der Straumann Group, eines weltweit tätigen Herstellers dentaler Implantatsysteme. Teilnehmen können Praxen, die dokumentierte Fallzahlen in der Sofortimplantation („Immediacy“), regelmäßige Fortbildung und einen digitalen Planungs- und Fertigungsworkflow mit den Produkten des Herstellers nachweisen. Unsere Praxis ist seit Januar 2025 Partnerpraxis dieses Programms. Die Teilnahme ist eine Herstellerkooperation und keine unabhängige Zertifizierung.

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Mitgliedschaft

DGI – Deutsche Gesellschaft für Implantologie

Die DGI ist mit über 10.000 Mitgliedern die größte europäische wissenschaftliche Fachgesellschaft für Implantologie. Als Mitglied verpflichtet sich Dr. Strößner zur Einhaltung der DGI-Leitlinien, zur kontinuierlichen strukturierten Fortbildung und zum aktiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen im fachlichen Diskurs. Die Mitgliedschaft ist Ausdruck des Anspruchs, Implantologie nach dem aktuellen Stand wissenschaftlicher Erkenntnis auszuüben. Dr. Strößner hat zudem das Curriculum Implantologie der DGI/APW und den Master of Science Orale Implantologie und Parodontologie (Steinbeis-Hochschule in Kooperation mit der DGI) abgeschlossen.

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Listung

Leading Implant Centers

Die Leading Implant Centers sind ein internationales Verzeichnis implantologisch tätiger Praxen. Die Aufnahme erfolgt nach Prüfung von Ausbildung, Fortbildung und implantologischer Erfahrung durch ein medizinisches Beratungsgremium des Herausgebers. Dr. Strößner ist dort seit 2022 als Implantologe gelistet. Die Listung ist keine staatliche Zertifizierung und kein Qualitätssiegel einer Fachgesellschaft.

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Samstag

Was „nach Vereinbarung“ bedeutet

Samstags behandeln wir nach vorheriger Absprache — und zwar für Anliegen, die zusammenhängend viel Zeit brauchen: Implantationen, größere chirurgische Eingriffe, umfangreichen Zahnersatz, Behandlungen in Sedierung oder Narkose sowie Termine für Patientinnen und Patienten, die weiter anreisen und alles an einem Tag erledigen möchten.

Für kurze Anliegen — eine Politur, eine Kontrolle, das Nachsehen einer Füllung — finden wir gemeinsam einen Termin in der Woche. Das ist für Sie meist auch schneller.

Ob Ihr Anliegen dazu passt, klären wir am Telefon in zwei Minuten.

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